Herzlich willkommen in unserem Notarbüro!

Mit Wirkung zum 01. Januar 2018 wurde ich vom Justizministerium zum Notar in Naumburg bestellt. Als Amtsnachfolger des Notars Josef Seeger führe ich das Notarbüro in den bisherigen Amtsräumen am Curt-Becker-Platz und mit dem Stammpersonal fort. Zudem bin ich Verwahrer der Urkunden der Notare Peter Möller (Freyburg) und Peter Diefenbach (Naumburg). Herr Notar a. D. Josef Seeger wird als Notarvertreter in meinen Abwesenheitszeiten (Fortbildung, Urlaub) im Notarbüro tätig sein und Ihnen somit weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Sprechtage des Notars finden zwei Mal im Monat in Nebra (Unstrut) statt. Mehr Informationen zum Sprechtag finden Sie unter dem Register "Kontakt". 

Als Notar stelle ich an mich die höchsten Ansprüche. Jeder Vertragsentwurf wird von mir geprüft und abgezeichnet. Hierdurch übernehme ich die volle Verantwortung für Inhalt und Form. Beratungsgespräche führe ich, soweit es Umfang, Schwierigkeit oder Bedeutung für den Mandanten erfordern, grundsätzlich selbst. Bei Problemen stehe ich Ihnen stets persönlich zur Rücksprache zur Verfügung. Mein Motto lautet: Probleme nicht schaffen, sondern wegschaffen.

Als Fachanwalt für Medizinrecht und für Sozialrecht habe ich gelernt, was es für Menschen bedeutet, wenn zum menschlichen Leid und familiären Schicksalsschlag auch noch die Angst um die finanzielle Existenz hinzukommt. Ich habe erfahren, wie wichtig es für Menschen ist, selbst über das eigene Lebensende entscheiden zu können. Daher setze ich mich besonders für die Selbstbestimmung der Menschen und für die notarielle Notfallvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung sowie Testament ein. Sollten Sie mich auf Grund einer gesundheitlichen Einschränkung nicht im Notariat aufsuchen können, komme ich zur Beurkundung selbstverständlich auch zu Ihnen nach Hause, ins Pflegeheim oder ins Krankenhaus.

Ich freue mich, Sie irgendwann persönlich in Naumburg oder beim Sprechtag in Nebra begrüßen zu dürfen und verbleibe,

Ihr

Baron von der Trenck        



Die Aufgaben des Notars

Der Notar bekleidet ein öffentliches Amt und ist zur Neutralität ver­pflich­tet. Er fungiert als unparteiischer Berater in komplizierten und folgenreichen Rechtsangelegenheiten.

Jeder Notar hat den Eid geschworen, die verfassungsmäßige Ordnung zu wahren und die Pflichten eines Notars gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen.

Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Beteiligten über die recht­lich­e Tragweite ihrer ab­ge­ge­ben­en Erklärungen und Ihres Handelns verstehen und ü­ber­blick­en.




Neuigkeiten

Notare - Aktuelles

Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftsteuer verfassungswidrig

2015-01-08

Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zur Verschonung von Erbschaftsteuer beim Übergang betrieblichen Vermögens in Teilen verfassungswidrig sind.

Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zur Verschonung von Erbschaftsteuer beim Übergang betrieblichen Vermögens in Teilen verfassungswidrig sind.

Die derzeitigen Verschonungsregelungen führen zu Ungleichbehandlungen der Erben von betrieblichem und nichtbetrieblichem Vermögen, die ein enormes Ausmaß erreichen können. Betriebe, die mehrere Jahre von den Erben fortgeführt werden und in denen die Arbeitsplätze erhalten bleiben, sind weitgehend oder sogar gänzlich von der Erbschaftsteuer befreit. Für nichtbetriebliche Vermögenswerte wie Geld, Wertpapiere oder Immobilien fällt dagegen grundsätzlich Erbschaft- und Schenkungsteuer an. Abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis und der Steuerklasse liegt der Steuersatz zwischen 7 und 50 Prozent.

Diese Ungleichbehandlung lässt das Bundesverfassungsgericht im derzeitigen Ausmaß nicht weiter gelten. Zwar ist es nach Ansicht der Verfassungsrichter auch weiterhin zulässig, kleine und mittlere Unternehmen, die in personaler Verantwortung geführt werden, zur Sicherung ihres Bestands und zur Erhaltung der Arbeitsplätze steuerlich zu begünstigen. Eine Privilegierung auch größerer Betriebe darf künftig jedoch nur noch erfolgen, wenn das Bedürfnis einer solchen Verschonung auch konkret festgestellt ist.

Während bislang für Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten eine Ausnahmeregelung bestand, werden zudem künftig auch kleinere Unternehmen den tatsächlichen Erhalt von Arbeitsplätzen anhand ihrer Lohnsumme nachweisen müssen. Auch wird die derzeitige Regelung wegfallen, die die Verschonung von betrieblichem Vermögen mit einem Verwaltungsvermögensanteil von bis zu 50 Prozent ermöglicht. Eine derart umfangreiche Einbeziehung von nicht produktivem und daher grundsätzlich nicht förderungswürdigem Vermögen ist den Urteilsgründen zufolge nicht gerechtfertigt.

Die genannten Verfassungsverstöße haben zur Folge, dass die beanstandeten Regelungen insgesamt mit dem Grundgesetz unvereinbar sind. Das Gericht hat dem Gesetzgeber daher aufgegeben, bis spätestens zum 30. Juni 2016 eine verfassungskonforme Neuregelung zu treffen. Bis zur Neuregelung sind die derzeitigen Vorschriften weiter anwendbar. Bis zu diesem Zeitpunkt kann also – von Gestaltungsmissbrauch abgesehen – auf Grundlage des bisherigen Rechts gestaltet werden, was insbesondere für lebzeitige Betriebsübertragungen von besonderer Relevanz ist. Als in den Bereichen der Vermögensübertragung besonders qualifizierte und erfahrene Berater stehen die Notarinnen und Notare für Fragen in Zusammenhang mit geplanten Betriebsübertragungen und eine auf den konkreten Fall zugeschnittene Beratung zur Verfügung.

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Notar in Naumburg:

Zwischen Weinbergen, Dom und Oberlandesgericht

Das Notarbüro befindet sich in einem denkmalgeschützten Stadthaus am Eingang zur Fußgängerzone am Curt-Becker-Platz. Parkplätze für unsere Mandanten befinden sich im Hofraum und können über die Straße "Jakobsmauer" erreicht werden. Der Zugang vom Parkplatz aus ist barrierefrei.

Unser Team besteht aus sieben Notarangestellten und einer Auszubildenden. Die Notarangestellten verfügen über eine teilweise jahrzehntelange Berufserfahrung und stammen sämtlich aus dem Burgenlandkreis. Meine Mitarbeiter bilden sich ständig fort und nehmen jährlich an mindestens einer anerkannten Fortbildungsveranstaltung teil. 

Um auch Wochenendpendlern, Fernfahrern und wochentags stark eingebundenen Berufstätigen einen Notartermin zu ermöglichen, biete ich Beurkundungstermine auch am Samstag an. Termine können Sie bei uns telefonisch erfragen. Mehrkosten entstehen Ihnen für diesen Service nicht.